29.09.26
Veranstaltungen
Michaelistag
Am Michaelistag beginnt die Wintersaison des Freilichtmuseums, in der das Museum von Dienstag bis Sonntag geöffnet ist. Der Eintritt am Michaelistag, den 29.09., ist frei!
Der Michaelistag war schon immer das Gegenstück zum Georgstag. Während im April die Feldarbeit und das Weiden der Tiere beginnen, enden diese Tätigkeiten mit dem Michaelistag. Die Arbeit der Bediensteten war beendet, die Jahreslöhne wurden ausgezahlt, die Hirtenkinder konnten zur Schule gehen und erhielten neue Schuhe.
Der Tag wurde mit einem üppigen Essen gefeiert, da die Herbsternte eingebracht und einige Tiere geschlachtet worden waren. Auf den Tisch kam die letzte Butter der Saison. Auch die Tradition des Biertrinkens ist eng mit diesem Tag verbunden. Man besuchte die Nachbarn, um Bier zu trinken, oder ging abends in die Kneipe. Es fand ein Michaelis-Markt statt, den auch die Bediensteten gerne besuchten, für den sie von ihren Familien Geld erhielten. Im Allgemeinen war der Michaelistag ein Fest- und Feiertag.
Das bekannte estnische Sprichwort „jedem Bock sein Michaelistag“ kommt daher, dass es am Michaelistag Brauch war, ein Schaf oder einen Bock zu schlachten. Dies konnte sowohl als Opfergabe für die kommenden Ernten und das Vieh oder zur Ehrung der Vorfahren geschehen als auch zur Feier des Abschlusses der bereits erwähnten Feldarbeiten und des Endes der jährlichen Sommerarbeiten.
- Von 10:00 bis 17:00 Uhr sind die Kasse und der Museumsshop sowie der Bauernhof Härjapea, das Riegenhaus des Sassi-Jaani Bauernhofs, der Bauernhof Seto, das Haus der russischen Altgläubigen vom Peipussee, das Kolchos-Wohnhaus, die Kuie Schule, das Vorgefertigtes Holzhaus, der Dorfladen Lau und die Kneipe Kolu geöffnet.
- Von 10:00 bis 19:00 Uhr sind der Abenteuerpfad des Hirtenkindes und das Museumsgelände geöffnet.
- Kutschfahrten von 11:00 bis 15:45 Uhr.
- Die Öffnungszeiten der Wintersaison (29.09.–22.04.) finden Sie hier und die Eintrittspreise hier.
Der Michaelistag war schon immer das Gegenstück zum Georgstag. Während im April die Feldarbeit und das Weiden der Tiere beginnen, enden diese Tätigkeiten mit dem Michaelistag. Die Arbeit der Bediensteten war beendet, die Jahreslöhne wurden ausgezahlt, die Hirtenkinder konnten zur Schule gehen und erhielten neue Schuhe.
Der Tag wurde mit einem üppigen Essen gefeiert, da die Herbsternte eingebracht und einige Tiere geschlachtet worden waren. Auf den Tisch kam die letzte Butter der Saison. Auch die Tradition des Biertrinkens ist eng mit diesem Tag verbunden. Man besuchte die Nachbarn, um Bier zu trinken, oder ging abends in die Kneipe. Es fand ein Michaelis-Markt statt, den auch die Bediensteten gerne besuchten, für den sie von ihren Familien Geld erhielten. Im Allgemeinen war der Michaelistag ein Fest- und Feiertag.
Das bekannte estnische Sprichwort „jedem Bock sein Michaelistag“ kommt daher, dass es am Michaelistag Brauch war, ein Schaf oder einen Bock zu schlachten. Dies konnte sowohl als Opfergabe für die kommenden Ernten und das Vieh oder zur Ehrung der Vorfahren geschehen als auch zur Feier des Abschlusses der bereits erwähnten Feldarbeiten und des Endes der jährlichen Sommerarbeiten.
Veranstaltungen
03.10.26
Veranstaltungen
Tag der Zwiebel und des Fischs und setukesischer Michaelistag
Wenn die Feldarbeit und die Weidezeit im Herbst vorbei sind, muss dies gebührend gefeiert werden. Am Tag der Zwiebel und des Fischs können Sie am Erntedankfest nach Art der Seto und der Altgläubigen teilnehmen.
08.11.26
Veranstaltungen
Martins- und der Katharinentag
In der dunklen Zeit des Spätherbstes sind der Martins- und der Katharinentag am 10. und 25. November zwei der schönsten Feiertage, die wir von unseren Vorfahren geerbt haben. In der Novemberzeit, wenn die Arbeiten des Herbstes beendet sind, ziehen maskierte Menschen von Haus zu Haus: die laute Martins und die hübsche Katharinen. Die Martins bringen den Familien Glück für die Ernte und die Katharinen Glück für das Vieh.
12.12.26 - 13.12.26
Veranstaltungen
Weihnachtsdorf
In unserem Weihnachtsdorf können Sie sich mitten ins Getümmel stürzen. Treten Sie ein in die Bauernhöfe und werden Sie Teil der Weihnachts- und Neujahrsfeierlichkeiten! Wir zeigen sowohl estnische Traditionen, die es vor über 100 Jahren gab, sowie auch die neueren Bräuchen seit den 1960ern bis heute.